Mit zehn Fragen erkennen, welche Anfrage einen Termin wert ist
Zehn Fragen, mit denen Sie beim ersten Kontakt erkennen, ob sich der Vor-Ort-Termin lohnt. Für Photovoltaik, Wärmepumpe und Speicher.

Warum unqualifizierte Anfragen Geld kosten
„Was kostet eine Solaranlage?“ Mit dieser Frage beginnen viele Anfragen. Wer daraufhin sofort einen Termin vereinbart, fährt oft zu Kunden, die zur Miete wohnen, erst in zwei Jahren bauen wollen oder nur einen Preis zum Vergleichen brauchen. Mit Anfahrt, Gespräch und Nachbereitung kostet ein Vor-Ort-Termin schnell einen halben Arbeitstag.
Die Lösung ist kein längeres Formular. Lange Formulare brechen Kunden ab. Besser ist ein kurzes Gespräch, in dem die wichtigsten Fragen nacheinander gestellt werden, egal ob am Telefon, per E-Mail oder über WhatsApp.
Die 10 wichtigsten Fragen beim ersten Kontakt
- Um welches Gebäude geht es? Einfamilienhaus, Doppelhaus, Mehrfamilienhaus oder Gewerbe.
- Sind Sie Eigentümer des Gebäudes?
- Wo liegt das Objekt? Die Postleitzahl reicht für die Planung.
- Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch pro Jahr? Die letzte Jahresabrechnung hilft.
- Wie heizen Sie heute, und wie alt ist die Anlage?
- Wie ist das Dach ausgerichtet, und wie alt ist die Eindeckung?
- Gibt es schon eine PV-Anlage, einen Speicher oder eine Wallbox?
- Bis wann soll das Projekt umgesetzt sein?
- Haben Sie schon über Budget oder Finanzierung nachgedacht?
- Wer entscheidet mit? Partner, Miteigentümer oder Hausverwaltung.
Die Reihenfolge ist wichtig. Beginnen Sie mit Fragen, die leicht zu beantworten sind. Budget und Zeitrahmen kommen zum Schluss, wenn der Kunde schon im Gespräch ist.
Photovoltaik, Wärmepumpe und Speicher
Bei Photovoltaik entscheiden Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und Verbrauch. Bitten Sie um Fotos vom Dach und vom Zählerschrank. Das spart beim Termin viel Zeit.
Bei Wärmepumpen geht es um das Gebäude. Baujahr, Wohnfläche, Dämmung, das vorhandene Heizsystem und der bisherige Verbrauch an Gas oder Öl sind die wichtigsten Angaben. Fragen Sie auch, ob Heizkörper oder eine Fußbodenheizung verbaut sind.
Bei Speichern ist die bestehende PV-Anlage der Ausgangspunkt. Leistung, Baujahr, Wechselrichter und der Anteil des Stroms, der heute ins Netz geht, zeigen schnell, ob sich ein Speicher rechnet.
Gute Interessenten erkennen
Drei Angaben trennen ernsthafte Interessenten von Preisvergleichern: Eigentum, Zeitrahmen und Budget. Ein Eigentümer, der in den nächsten sechs Monaten umsetzen will und die Finanzierung im Blick hat, gehört ganz oben auf Ihre Liste.
Das heißt nicht, dass Sie alle anderen absagen. Wer erst in einem Jahr bauen will, bekommt eine freundliche Antwort und zum passenden Zeitpunkt eine Erinnerung. So bleibt der Kontakt warm, ohne dass ein Berater Zeit investieren muss.
Wann sich ein Vor-Ort-Termin lohnt
- Der Kunde ist Eigentümer oder entscheidet mit.
- Das Gebäude ist grundsätzlich geeignet.
- Der Zeitrahmen liegt unter sechs Monaten.
- Der Kunde hat Unterlagen wie Stromrechnung oder Fotos geschickt.
Treffen drei von vier Punkten zu, lohnt sich der Termin fast immer. Fehlt mehr, klären Sie die offenen Fragen zuerst schriftlich.
Vom Erstkontakt zum Beratungstermin
Ein einfacher Ablauf für Ihr Team: Antworten Sie innerhalb weniger Minuten. Stellen Sie die zehn Fragen im Gespräch, nicht in einem langen Formular. Bitten Sie um Fotos und die letzte Abrechnung. Bieten Sie dann direkt zwei konkrete Terminvorschläge an.
Mit Renoway läuft dieser Ablauf von selbst. Renoway stellt Ihre Fragen auf der Website oder per E-Mail, bewertet die Antworten und bietet passenden Kunden direkt einen Termin im Kalender Ihres Teams an.